Erste Eindrücke
Der Pyramid Pathogen besticht durch sein markantes, durchgehend leuchtendes Neon Green Solid Design. Im Inneren arbeitet der symmetrische New Era 149 Kern mit einem RG von 2.550 und einem starken Differential von 0.054. Bei der Oberfläche vertraut Pyramid auf das GPS Navigational Solid Cover, das ab Werk mit einem 2000 Grit Abralon Finish veredelt wurde. Diese Spezifikationen sollen dafür sorgen, dass der Ball trotz des höheren RGs aufgrund des starken Differentials und der angerauten Oberfläche extrem sicher durch die Front gleitet und eine sehr starke, kontrollierbare Mid-Lane-Reaktion anstrebt. Die Hülle bietet massiven Halt.
Vergleichsanalyse
Im direkten Vergleich mit dem Pyramid Blueprint Pearl Project 1.618 zeigt der Pathogen ein komplett anderes Laufverhalten, liefert drastisch mehr Traktion im Öl und eine viel weichere, rundere Reaktion am Breakpoint. Gegenüber dem Storm Phaze II bietet der Pathogen durch sein höheres RG etwas mehr Länge, aber einen vergleichbaren, stetigen Hook. Wenn die Transition die Bahn verändert und trockene Stellen entstehen, bewahrt die raue Oberfläche des Pathogen den Ball davor, am Breakpoint unkontrolliert überzureagieren. Er reagiert bissig, aber enorm kontrolliert.
Praktische Anwendung
Der Pyramid Pathogen fühlt sich auf mittleren bis schweren Bahnbedingungen am wohlsten. Er ist eine hervorragende Option für Spieler, die eine starke und berechenbare Ballbewegung suchen, wenn die Bahnen frisch geölt sind. Der symmetrische Kern erzeugt einen starken, aber runden Winkel am Breakpoint, was das Vertrauen beim Spielen von direkten Linien erhöht. Der Ball soll dafür sorgen, dass der Carry durch den konstanten Eintritt in die Gasse gesichert ist. Auf sehr abgetrockneten Mustern verbrennt er jedoch schnell zu viel Energie.