Erste Eindrücke
Der Motiv Rogue Assassin präsentiert sich in einer ansprechenden Farbkombination aus solidem Schwarz und dunklem Teal, die bereits optisch seine solide Charakteristik andeutet. Der Ball nutzt den bewährten symmetrischen Sigma Kern mit einem RG-Wert von 2.47 und einem Differential von 0.047 (15 lbs). Die Coercion HFS Reactive Solid Oberfläche wurde bereits im Jackal Ghost erfolgreich eingesetzt und bietet mehr Traktion im Öl als andere Cover. Die Werksoberfläche von 3000 Grit LSS ist rauer als bei vergleichbaren Bällen und soll für mehr Friction auf der Bahn sorgen.
Vergleichsanalyse
Der Rogue Assassin bietet Traktion im Öl, jedoch mit weniger totalem Hook als der Motiv Jackal Ghost oder Motiv Forge. Er positioniert sich perfekt zwischen dem stärkeren und angulärenren Motiv Jackal Ghost und dem sehr weichen und früh reagierenden Motiv Venom Shock. Auf schweren Ölmustern zeigten Tests einen ähnlichen Hook-Umfang wie der Motiv Forge. Im direkten Vergleich erwies sich der Jackal Ghost als etwa 3 Leisten stärker, während der Rogue Blade etwa 3 Leisten links des Assassin gespielt werden konnte. Die Reaktion bewegt sich im Bereich des Ebonite Gamebreaker 2 Benchmark-Bereichs, startet jedoch definitiv früher.
Praktische Anwendung
Der Ball soll als ultimativer Benchmark-Ball fungieren und eignet sich für Spieler, die einen Kontrollball für mittlere Ölvolumen suchen. Die Kombination aus Cover und Kern ermöglicht den Einsatz auf schwereren Ölvolumen, wobei alle drei Testgruppen ihre besten Reaktionen auf schweren Ölmustern erzielten. Für Liga-Bowling eignet er sich hervorragend als erster Ball aus der Tasche, wobei Spieler mit langsamerer Ballgeschwindigkeit ihn als leicht über dem Standard-Benchmark einordnen sollten. Der Ball zeigt sich als regelrechter Taschenmagnet, wobei frühe Roll-Out-Tendenzen bei hohen Rev-Raten auf Hausbahnen auftreten können. Seine Vielseitigkeit macht ihn zu einem Ball, der sich leicht in die Mitte eines gut ausgewogenen Arsenals eingliedert.