Erste Eindrücke
Der Motiv Ripcord Velocity präsentiert sich in einer attraktiven Navy/Gold Pearl Farbkombination und ist das jüngste Mitglied der erfolgreichen Ripcord-Serie. Der Ball ist mit dem Infusion MVP Pearl Reactive Coverstock ausgestattet, der eine 5500 Grit LSP Oberfläche aufweist. Das Herzstück bildet der symmetrische Oblivion Kern mit einem RG von 2.53 und einem Differential von 0.047 bei 15 Pfund. Der dual-density Oblivion Kern ist ein komplexes technisches Meisterwerk und verfügt über einen massiven Flip-Block, der dafür sorgen soll, dass der Ripcord Velocity so explosiv wie möglich aus dem Ölmuster herausbricht. Das verbesserte Infusion MVP Pearl Cover, das auf der Fatal Venom Technologie basiert, soll einfache Länge und explosive Backend-Bewegung ermöglichen.
Vergleichsanalyse
Der Ripcord Velocity positioniert sich ideal zwischen der Fatal Venom und anderen matten Bowlingbällen im Motiv Arsenal. Die Traktion des Velocity reduziert sein Backend gerade genug, um ihn unterhalb des Jackal Flash und Supra einzuordnen, während er sauberer als sowohl Forge Flare als auch Jackal Legacy ist, aber dennoch eine ebenso harte Richtungsänderung im Backend bietet. Im Vergleich zu Storm Bällen wie dem Rubicon UC2 oder Zen erweist sich der Ripcord Velocity als weniger reaktionsfreudig und damit kontrollierbarer, ähnlich wie andere Motiv Bälle der Ripcord-Serie oder die Fatal Venom. Gegenüber dem ursprünglichen Ripcord ist der Velocity etwa 3-4 Leisten stärker und bietet mehr Winkelbildung im Backend.
Praktische Anwendung
Der Ball ist mit seinem hohen RG und moderaten Differential optimal für Vielseitigkeit auf mittleren Ölbedingungen ausgelegt. Für rev-dominante Spieler soll der Ripcord Velocity außergewöhnliche Winkel schaffen, die andere Spieler auf der Bahn nicht nachahmen können, besonders wenn steile Winkel gefragt sind. Ausgewogene Spieler profitieren von der Hilfe durch die Front und dem Winkel durch die Pins, besonders auf Oberflächen mit höherer Friction, wo die Front der Bahn problematisch ist. Speed-dominante Spieler können den Velocity als ihren Burn Ball verwenden, da er mehr Winkel im Backend bietet als alles andere Verfügbare. Der Ball zeigt sich sehr sauber in der Front und butterweich im Backend, während er vorhersagbar und explosiv am Breakpoint agiert. Bei Bedarf nimmt er Oberfläche sehr gut an und kann mit einem 2000er Pad händisch bearbeitet werden, um ihn für den ganzen Abend in der Liga zu zähmen.