Erste Eindrücke
Der Storm Trend 2 präsentiert sich in einem markanten Design mit den Farbkombinationen Indigo, Space Black und Rosé und nutzt den symmetrischen Piston LD Kern zusammen mit der NRG Hybrid Reactive Oberfläche. Die technischen Spezifikationen zeigen bei 15 Pfund einen RG-Wert von 2.54 und ein Differential von 0.041, während die Werksoberfläche mit 1500 Grit Polish ausgestattet ist. Das modifizierte Piston LD Kernsystem mit geringerer Dichte soll einen höheren RG-Wert und ein niedrigeres Differential im Vergleich zum originalen Trend erzeugen, was theoretisch für längere Laufstrecken mit schnellerer Reaktion auf Friction sorgen soll. Die NRG Hybrid Reactive Oberfläche war bereits bei Super SonIQ und All-Road im Einsatz, jedoch mit geschliffener statt polierter Werksoberfläche.
Vergleichsanalyse
Verschiedene Tester beschreiben den Trend 2 als Reminiszenz an den Storm Virtual Gravity Nano Pearl, jedoch noch deutlicher an den Storm Axiom Pearl, wobei er nicht ganz so stark wie der Axiom, aber auch kein schwächerer Ableger davon ist. Im Storm Sortiment positioniert sich der Ball sauberer und länger als der Storm Phaze 3, bietet jedoch deutlich mehr Backend-Fortsetzung. Ein Tester ordnet ihn zwischen dem Storm Idol Helios und Electrify Solid ein, während andere Vergleiche zum Storm Axiom Pearl ziehen und beide Bälle als kompatibel für unterschiedliche Spielsituationen einstufen. Gegenüber dem ursprünglichen Storm Trend zeigt der Trend 2 eine verstärkte Mittelbahn-Performance und eine glattere Backend-Bewegung. Das Laufverhalten soll bessere Kurveneigenschaften und verbesserten Carry gegenüber dem Original Trend aufweisen, mit häufigeren Messenger-Strikes.
Praktische Anwendung
Der Storm Trend 2 ist primär für mittlere bis hohe Oelvolumen konzipiert und soll gute Länge mit starker, kontrollierter Backend-Bewegung bieten. Auf leichteren Bahnverhältnissen können Oberflächenanpassungen wie 3000-Grit-Schliff erforderlich werden. Als Go-to-Ball eignet er sich für House Shots und Sport Patterns, wo eine saubere Laufstrecke bei gleichzeitigem Oelmanagement gefragt ist, jedoch ist er für echte Länge-Flip-Bewegungen zu stark in der Mittelbahn. Turnierspieler nutzen ihn bevorzugt später am Tag, wenn die Bahnen frühe Friction entwickeln, da er Oberflächenanpassungen gut annimmt und auf mittleren bis hohen Oelvolumen seine Stärken ausspielt. Das Laufverhalten zeichnet sich durch starke Kurveneigenschaften aus allen Winkeln aus, wobei Fehlwürfe nach rechts durch verstärkten Hook kompensiert werden. Die Vielseitigkeit ermöglicht komfortables Spiel vom zweiten bis zum sechsten Pfeil, was ihn für verschiedene Spielstile empfehlenswert macht.